Vorherige Seite Nächste Seite

Die Testkonfiguration

Der Start des Vergleichstests beginnt mit einigen Komplikationen. Auf dem Referenzsystem mit einem P2B-Motherboard von Asus, lassen sich nicht alle Grafikkarten in Betrieb nehmen. Die Intergraph Wildcat arbeitet mit Asus-Bard nicht zusammen. Laut Intergraph stellt das P2B nicht genügend Spannung für die Wildcat zur Verfügung. Das Problem ließ sich trotz Hilfe von Asus während der Testphase nicht beheben. Intels SE440BX funktioniert hingegen mit allen OpenGL-Karten tadellos.

Leistungsaufnahme problematisch

Abgesehen von der Fire GL 1 von Diamond besitzen alle OpenGL-Boards mehrere Grafikprozessoren (Geometrie und Rasterizer) sowie eine hohe Anzahl von Speichermodulen. Deshalb haben diese Karten einen erhöhten Leistungsbedarf, der je nach der Komplexität der gerenderten 3D-Szene bis zum zehnfachen einer Standard-3D-Grafikkarte betragen kann. Werte von 70 Watt sind deshalb keine Seltenheit. Deshalb der allgemeine Tip an alle Käufer: Gewählt werden sollte ein Motherboard, das für Workstations und Server konzipiert ist und genügend Spannung zur Verfügung stellt.

Aufgrund des enormen Speicherbedarfs moderner OpenGL-Anwendungen ist das Testsystem um Engpässe zu vermeiden (Auslagerung von Speicher auf die Festplatte) mit 128 MByte SDRAM ausgestattet. Damit wird gewährleistet, daß die OpenGL-Boards immer ausreichend Daten erhalten und nicht durch das zeitaufwendige »Swappen« des Betriebssystems in der Leistungsfähigkeit begrenzt werden.

Ebenso sollte eine OpenGL-Grafikworkstation mit entsprechender CPU-Power ausgestattet sein. Mittlerweile sind auch Intel-Prozessoren hinsichtlich fließkommintensivem Programmcode – besonders OpenGL-Anwendungen machen hier von viel Gebrauch – sehr leistungsfähig. Aus diesem Grund verwendet das Labor den derzeit leistungsfähigsten Intel-Prozessor, einen Pentium III mit 500 MHz, als Basis für die Leistungsmessungen.

Standardeinstellungen

Da bei professionellen Designern und Konstrukteuren in der Regel Monitore mit Diagonalen über 20 Zoll auf dem Arbeitsplatz stehen, testen wir neben der Standardauflösung von 1024 x 768 Bildpunkten auch mit 1600 x 1200 Pixeln. Einzige Ausnahme: Die Wildcat 4000 von Intergraph besitzt einen Framebuffer, der maximal 1280 x 1024 Pixel zuläßt. Erst das Nachfolgemodell Wildcat 4100 kann höhere Auflösungen darstellen.

Als Farbtiefe wird True Color (24 oder 32 Bit) festgelegt. Kompromisse müssen bei der Accelgalaxy gemacht werden, da ab 1280 x 1024 Bildpunkten nur noch 4096 Farben zur Verfügung stehen.

Kommentare

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
smarty1971

Kann man mit diesen Karten auch spielen?

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen

Anzeige