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Bücherlesen ohne Papier

Sony stockt Angebot für eBook Reader auf

Mit den PRS-300, PRS-600 und dem PRS-900 hat Sony so einige eBook-Lesegeräte im Angebot. Doch die beste Hardware nützt nichts, wenn man kein lesbares Material liefern kann. Zumindest bei den Zeitschriftenverlagen verspricht Sony jetzt Besserung.
sony readers prs-300 prs-600 prs-900 grössenvergleich
Sony
PRS-300, PRS-600 und PRS-900 von Sony im Größenvergleich

Was Amazon mit dem Kindle vorführt, können wir auch - meint Sony. Ob sich die Erwartungen der Hersteller in Bezug auf die mobilen Lesegeräte erfüllen werden, muss der Kunde entscheiden. Einen Vorteil haben die kleinen eBooks allemal: Sie verbrauchen kein Papier, lassen sich im Vergleich zu einem Notebook auch bei gleisendem Sonnenlicht noch lesen und sind bei der Content-Auswahl recht flexibel. So müssen nicht unbedingt Bücher dargestellt werden, es können auch Zeitungen bzw. Zeitschriften sein. Wermutstropfen: Farbdarstellung ist momentan Fehlanzeige.

Gelingt es Sony, zu einem erfolgreichen Content-Anbieter zu werden? Schafft es ein Elektronikriese besser als ein Bücherversender? Die ersten Erfolge kann Sony immerhin in den USA vorweisen. So will man mit 19 amerikanischen Zeitungen und Zeitschriften kooperieren, unter anderem die Financial Times, die Los Angeles Times und die Chicago Tribune.

sony reader prs-900 daily edition hochformat
Sony
Der Sony PRS-900 ist die größte Lesehilfe aus dem Hause Sony

Positiv fällt dabei auf, dass sich die Verlagshäuse nicht zu Exklusivverträgen haben drängen lassen. Die meisten Titel gibt es deshalb auch für den Amazon Kindle. Konkrete Preisangaben gibt es derzeit noch nicht, jedoch gibt es einige Richtwerte. Ein Abo mit dem Wall Street Journal soll 15 US-Dollar pro Monat kosten während die New York Post für 10$ pro Monat gibt.

Für die Abos ist der "große" Reader PRS-900 Daily Edition (circa 399$) besonders interessant. Durch die 3G/UMTS/WLAN-Funktionalität sowie dem 7 Zoll großen touch-fähigen Bildschirm kann er die Angebote online aus dem Funknetz ziehen, während bei den kleineren Modellen ein Anschluss an den PC erforderlich ist, um die Inhalte in den Lesehelfer hineinzuschaufeln.

eBooks - Firmen-Info: Sony
Von Peter Meier, aktualisiert am: 2009-12-20T22:11:58+01:00
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Kommentare

2 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
mr.big24

Die Sonne ist nicht das Problem, weil die eBook Readers dafür spezielle Displays besitzten, d.h. schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund.

smarty1971

Wenn ich am Strand liege, die Sonne auf son Teil drauf brutzelt, dann bin ich mal gespannt, ob son Reader den ganzen Tag durchhält - oder eventuell beim kleinsten Spritzwasser in die Knie geht. Z.B: wenn meine Frau kommt und mich vollspritzt, bevor sie sich abtrocknet.

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