Durchdachte Bedienung
Ricoh Caplio GX
Die Ricoh Caplio GX ist ebenso für experimentierfreudige Fotografen wie für Gelegenheits-Knipser ausgelegt. Selbst ungeübte Anwender finden sich schnell zurecht. Fortgeschrittenen bietet die Kamera beispielsweise manuell einstellbare Blendenwerte und Belichtungszeiten, um Kontrolle über die Tiefenschärfe zu haben. Die mäßige Bildqualität trübt allerdings den guten Ersteindruck: Die Kamera neigt an diagonalen Kanten zu Artefakten, und ein störendes Farbrauschen ist in den Fotos deutlich sichtbar. Die automatische Fokussierung arbeitet zudem in dunkler Umgebung unzuverlässig.
Obwohl Ricoh mit der weltweit kürzesten Auslöseverzögerung wirbt, reagiert die Kamera mit 200 Millisekunden nur durchschnittlich schnell.
Lange dauert das Speichern der Bilder und Laden des Blitzes. Die Stärken der Kamera liegen im Macro- und Weitwinkelbereich bei nahen Objekten. Im Telebereich überzeugt sie mit nur 85 Millimeter Brennweite nicht. Fast alle Konkurrenzmodelle schaffen wenigstens 100 Millimeter und bilden entfernte Motive wesentlich größer ab.
| Testurteil Ricoh Caplio GX | Note | ||
|---|---|---|---|
| Der Preis der Caplio GX ist zwar attraktiv, dies erkauft sich Ricoh jedoch auf Kosten der Bildqualität und der Performance. Wie es besser geht, zeigt die 400 Euro teure Olympus Mju 410 Digital, allerdings mit weniger manuellen Einstellmöglichkeiten. Preisbereich: 315 - 350 € | Bewertung der Redaktion: 7 von 10 Punkten |
||
| Was uns gefällt | Was uns nicht gefällt | ||
|
|
||
Kommentare
Anzeige
Neueste Artikel-Updates
- Kleiner Begleiter: Acer Aspire One 533
- Technik: LCD-Technologie
- Jailbreaking von Smartphones in USA nicht illegal
- Neues Gaming-Notebook: MSI GX660
- DirectX
- Hampelmann-Kamera für die Xbox 360: Aus Natal wird Microsoft Kinect
- CI-Plus-Module funktionieren nicht in allen Fernsehern
- Externe Festplatte mit Füllstandsanzeige: Buffalo DriveStation HD-AVU2
- Teurer Design-TFT: Shuttle XP17
- Wo geht's lang Deutschland: Google Maps Navigation