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Durchdachte Bedienung

Ricoh Caplio GX

In der Auflösung zieht Ricoh nach. Die Caplio GX debütiert mit 5 Megapixel und einer maximalen Bildauflösung von 2.592 x 1.944 Bildpunkten.
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Die Ricoh Caplio GX ist ebenso für experimentierfreudige Fotografen wie für Gelegenheits-Knipser ausgelegt. Selbst ungeübte Anwender finden sich schnell zurecht. Fortgeschrittenen bietet die Kamera beispielsweise manuell einstellbare Blendenwerte und Belichtungszeiten, um Kontrolle über die Tiefenschärfe zu haben. Die mäßige Bildqualität trübt allerdings den guten Ersteindruck: Die Kamera neigt an diagonalen Kanten zu Artefakten, und ein störendes Farbrauschen ist in den Fotos deutlich sichtbar. Die automatische Fokussierung arbeitet zudem in dunkler Umgebung unzuverlässig.

Obwohl Ricoh mit der weltweit kürzesten Auslöseverzögerung wirbt, reagiert die Kamera mit 200 Millisekunden nur durchschnittlich schnell.

Lange dauert das Speichern der Bilder und Laden des Blitzes. Die Stärken der Kamera liegen im Macro- und Weitwinkelbereich bei nahen Objekten. Im Telebereich überzeugt sie mit nur 85 Millimeter Brennweite nicht. Fast alle Konkurrenzmodelle schaffen wenigstens 100 Millimeter und bilden entfernte Motive wesentlich größer ab.

Testurteil Ricoh Caplio GX Note
Der Preis der Caplio GX ist zwar attraktiv, dies erkauft sich Ricoh jedoch auf Kosten der Bildqualität und der Performance. Wie es besser geht, zeigt die 400 Euro teure Olympus Mju 410 Digital, allerdings mit weniger manuellen Einstellmöglichkeiten. Preisbereich: 315 - 350 €
Bewertung der Redaktion: 7 von 10 Punkten
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  • USB-Direktdruckstandard PictBridge
  • lange Blitzladezeit
GX - Firmen-Info: Ricoh
Von Thomas Posselt, aktualisiert am: 2010-03-31T22:39:24+02:00
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