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Testkandidaten und Preise

Für die 17-Zoll-Klasse schicken LG Electronics (Flatron-Röhre), Iiyama (Diamondtron-NF-Röhre) und Samsung (Dynaflat-Röhre) jeweils einen Kandidaten in das Testfeld. Der billigste unter ihnen ist der Flatron 795FT Plus mit 749 Mark. Am teuersten ist Samsungs Syncmaster 700IFT, der 1050 Mark kostet. In der Liga der 19-Zöller spielen insgesamt acht Geräte mit. Die Preispanne reicht hier von 1300 Mark (Iiyama Vision Master Pro 450) bis 2000 Mark (Sony GDM-F400). Letzterer verwendet die Triniton-FD-Röhre. Alle anderen 19-Zoll-Hersteller setzen die Diamondtron NF von Mitsubishi ein.

Dot-Pitch und Schärfe

Der Dot-Pitch ist ein indirektes Maß für die Schärfe, da er den Abstand zwischen den Phosphor-Leuchtstoffen angibt. Generell gilt: Je kleiner, desto besser. Doch Vorsicht, in diesem Zusammenhang sollten zwei Dinge beachtet werden: Einerseits gibt es Röhren, in deren Mitte der Dot-Pitch kleiner ist als in den Ecken. Andererseits kann man nur eine gute Schärfe erwarten, wenn der Elektronenstrahl genau auf die Maske fokussiert, und dies an jedem Punkt der gesamten Fläche. Bei planaren Röhren oder bei Shortnecks ist es technisch gesehen schwieriger, den Strahl optimal über die gesamte Bildfläche zu führen. Von der Elektronenkanone abgefeuert ist dieser während des Schreibens einer Bildzeile an den Rändern länger als in der Mitte. Der Fokus muß dynamisch angepaßt werden, bei Planarröhren ist dies eine Herausforderung an die Steuerelektronik.

Röhrenart Diagonale Dot Pitch
in Zoll Mitte Rand
Mitsubishi Diamondtron NF 17 Zoll 0,25 mm 0,25 mm
LG Flatron 17 Zoll 0,24 mm 0,24 mm
Samsung Dynaflat 17 Zoll 0,24 mm 0,27 mm
Mitsubishi Diamondtron NF 19 Zoll 0,25 mm 0,27 mm
Sony FD Triniton 19 Zoll 0,22 mm 0,22 mm

In den Laborergebnissen sind die erreichten Werte für die Schärfe veröffentlicht. Interessanterweise zeigen die Schärfemessungen derzeit keine Verbesserung gegenüber konventionellen gekrümmten Röhren. Der NEC-Monitor erreicht die besten Werte.

Trends und Merkmale

mitsubishi usb steuersoftware röhrenmonitor
Mitsubishi legt dem Monitor ein kleines Tool zum optimalen Einstellen des Monitors über USB bei

In punkto Ausstattung ist zu bemerken, daß bereits bei der Hälfte der Geräte eine USB-Steuersoftware beiliegt. Somit läßt sich der Monitor bequem per Maus einstellen. Bei Mitsubishi ist in dieser Software sogar ein passendes Testbild vorhanden.

Positiv fällt auf, daß alle Röhren eine Antireflexionsbeschichtung besitzen. Dabei absorbieren die Materialien auf Samsung- und Sony-Röhren am effektivsten.

Innerhalb des 17-Zoll-Testfeldes fällt auf, daß alle Geräte eine horizontale Abtastfrequenz von 95 kHz besitzen. Bei einer typischen Auflösung von 1024 x 768 Pixel sind dann Bildwiederholfrequenzen bis zu 115 Hz möglich. Bei den 19-Zöllern reicht das Spektrum von 95 kHz (Elsa, Mitsubishi und Step) bis 115 kHz (Iiyama).

Kommentare

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smarty1971

Danke, danke, danke. Wer braucht heute diese Flachbildschirme? Sie benötigen zwar wenig Platz, doch leisten kann sie sie bei den Preisen keiner. Auch bei der Reaktionszeit sind die auch nicht so dolle. Die Röhren werden also noch lange verbreitet bleiben.

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