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Windows 7

Produktaktivierung ist geknackt

Microsoft erwartet schon seit Vista eine Registrierung des OS auf den eigenen Servern. Auch Windows 7 will dem Anwender klarmachen, dass eine Kopie der Original-Installations-DVD keinen Zweck hat. Wären da nicht böse Hacker in China...
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Schon vor dem offiziellen Start von Windows 7 ist es chinesischen Hackern gelungen, die Produktaktivierung zu knacken. Dabei wurde aus einem ISO-Abbild von Windows 7 Ultimate das digitale OEM-Zertifikat ausgelesen. Mit diesem Hack erübrigt sich die Eingabe des Lizenzschlüssels und die Verbindung mit dem Microsoft Aktivierungsserver.

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Besonders die großen OEM-Hersteller nutzen spezielle Versionen des Betriebssystems, um ihre Produkte damit auszustatten. Dummerweise sind die Hacker in den Besitz eines Masterkeys gelangt. Damit liese sich auch andere Hersteller wie beispielsweise Dell, HP oder Lenovo aktivieren.

Allerdings ist der Masterkey schnell auf die schwarze Liste bei Microsoft gelangt. Hacks wie diese sind also recht kurzlebig, denn das Betriebssystem übersteht die nächste "Windows Genuine Advantage"-Echtheitsprüfung kaum. Auch wichtige Updates dürfen dann nicht mehr vom Aktualisierungsserver heruntergeladen werden. Der Anwender dürfte dann mit seinem PC nie online ins Internet gehen, eine Option, die keinen zufriedenstellt.

Quelle: Neowin |  Windows 7 - Firmen-Info: Microsoft
Von Peter Meier, aktualisiert am: 2009-11-19T16:23:02+01:00
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Kommentare

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
smarty1971

Wir haben bei uns schon Wetten abgeschlossen, wann es endlich so weit ist. War ja bei den Vorgängerversionen auch nicht anders.

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