Vorherige Seite

Office 2010 mit DirectX-Grafikbeschleunigung

Geringere Belastung der CPU, schönere Effekte von der GPU - das neue Office 2010 von Microsoft nutzt verstärkt die Hardware-Beschleunigung von Grafikchips.
microsoft office logo

Es ist an der Zeit, dass Microsoft die Grafikunterstützung seiner Programme verbessert. Selbst einfachste PC-Systeme bieten über die Grafikengine Fähigkeiten, die bislang brach lagen. Nun kommt Bewegung in die Welt der Büroapplikationen. Am Internet Explorer 9 wird noch an der Umstellung von GDI+ auf Direct2D und DirectWrite gearbeitet, aber Office 2010 bietet bereits einige neue 2D- und 3D-Features.

Zugegeben, am wenigsten zu erwarten gibt es bei Microsoft Word 2010. Hier soll gerade einmal das Scrollen flüssiger werden. Spürbare Effekte gibt es jedoch bei Excel und Powerpoint 2010. Für die Erstellung von Charts aus Tabellen können fortan mehr Funktionen benutzt werden, auch das Rendering wird schneller.

Freuen dürften sich Powerpoint-Anwender. Hier hat Microsoft eine Fülle von neuen Features untergebracht. Auffällig dabei die Übergänge zwischen den Folien. Auch für das Einbinden von Videos und Animationen übernimmt der Grafikchip viele Berechnungen, damit der User weniger mit Warten verbringt und der Lüfter des Notebooks seltener aufheult.

An dieser Stelle sollte ein Video angezeigt werden. Falls nicht, installieren Sie den neuesten Adobe Flash Player, um dieses Feature zu aktivieren. Das Video enthält: -
    Neue grafische Effekte in Powerpoint 2010

    Generell braucht man als Mindestanforderung DirectX-9.0c-kompatible Grafikhardware mit 64 MByte Videospeicher. In einem Blog bei AMD findet man weitere Details zur hardwarebeschleunigten Darstellung:

    • Transformieren von Bildern mit verbesserten Bildbearbeitungsfeatures wie Farbsättigung- und Temperatur, Helligkeit und Kontrast, erweitertes Zuschneiden, Hintergrundentfernung sowie Effektfilter wie Weichzeichnen, Pinsel und Wasserfarben
    • neue Übergänge und Animationen für Folien, so wie man sie vom Fernsehen her kennt
    • Dutzende neue SmartArt-Layouts, um Grafiktypen wie Organigramme, Listen und Bilddiagramme zu erstellen
    • die Möglichkeit, Powerpoint-Präsentationen schnell in Videos umzuwandeln, um sie über das Web zugänglich zu machen.
    • Einbetten und Editieren von Videos direkt in PowerPoint 2010, darunter Trimmen aber auch Videoeffekte wie Reflexionen, schräge Transformationen oder dreidimensionale Rotationen

    Wer nicht im Besitz von Microsoft Office ist, kann sich die Dokumente zumindest mit dem Office Viewern ansehen.

    Quelle: AMD Blog |  Office - Firmen-Info: Microsoft
    Von Michael Schmidtmann, aktualisiert am: 2010-05-19T17:51:48+02:00
    Vorherige Seite

    Kommentare

    0 Meinungen im Forum Beitrag als erster kommentieren
    0 Meinungen im Forum Beitrag als erster kommentieren

    Anzeige