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PIII Katmai-Software

Erst mit speziell optimierter Software kann der nach einem Vulkan benannte Katmai-Prozessor seine Leistung voll entfalten. Erste Demos auf der Comdex haben gezeigt, daß KNI vor allem bei Videobearbeitung besonders leistungsfähig ist.

Beim Start des Pentium MMX hat Intel den Fehler gemacht, einen Prozessor mit neuer Technik, aber ohne entsprechenden Software-Support vorzustellen. Laut Intel wird der Katmai hingegen gleich von Anfang an auf eine Vielzahl optimierter Software zurückgreifen können. Dazu steht er schon seit über einem halben Jahr allen größeren Software-Herstellern als Entwicklungsplattform zur Verfügung. Gerüchten zufolge hat Intel zudem die ein oder andere Firma bei der Erstellung optimierter Katmai-Software auch in finanzieller Hinsicht unterstützt.

3D-Pipeline

Daß der Prozessor in puncto 3D-Leistung einiges zu bieten hat, zeigen erste Tests, bei denen die Redaktion innerhalb der 3D-Pipeline die Stufen untersucht hat, die die Leistung des Prozessors und nicht die der Grafikkarte fordern. Bei »Transformation« und »Transformation & Lighting«, so heißen die entsprechenden Tests des 3D Winbench 99, führt der Prozessor die Berechnung mehrerer Lichtquellen und Objekte einer 3D-Szene durch.

In diesen Stufen der 3D-Pipeline zeigt der Katmai gegenüber einem Pentium II und einem K6-2/400 deutliche Leistungsvorteile. Zu-künftige Spiele werden voraussichtlich über mehr als eine Lichtquelle verfügen, so daß sich die Überlegenheit des Katmai-Prozessors auch in realen Anwendungen widerspiegeln dürfte.

Zum Marktstart Ende Februar 1999 werden die ersten Katmai-Systeme noch mit einem herkömmlichen Mainboard mit BX-Chipsatz zum Kunden kommen. Erst gegen Jahresmitte will Intel den Camino-Chipsatz vorstellen, dessen Businterface nicht wie der BX mit 100, sondern mit 133 MHz arbeitet. Der damit verbundene Wechsel des Speichertyps von SDRAM auf RIMM (Rambus Inline Memory Module) dürfte nochmals einen kleinen Performanceschub bringen.

Der Katmai-Prozessor soll ab Ende Februar erhältlich sein und in der 500-MHz-Variante voraussichtlich 760 Dollar kosten. Das 450-MHz-Modell schlägt mit 528 Dollar zu Buche. Die offizielle Bezeichnung für den Chip ist noch nicht bekannt.

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Kommentare

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smarty1971

Ist ja immer noch so ein Klotz! Der Pentium Pro war wenigstens ein einfach zu handhabender Chip.

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