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Gold und Alu am PC-Gehäuse

Iloux one

Ein Deutscher versucht sich auf dem Markt der PC-Gehäuse. Das Konzept: Edles Erscheinungsbild und hochwertige Materialien für den High-End-Enthusiasten-Markt.
iloux logo

Eigentlich ist die Herstellung von PC-Gehäusen fest in asiatischer Hand. Wer sich als deutscher Hersteller auf diesen Markt trauen will, sollte es nur mit ganz besonderen Konzepten tun. Der PC-Designer iloux aus Hannover ist einer von ihnen. Diese PC-Schmiede liefert nur wenige Gehäuse von der Stange. Viele Modelle sind individuelle Einzelanfertigungen nach Kundenwunsch.

Ein auffälliger Kandidat ist der iloux one im Gold-Look. Aber auch die Edel-PCs mit Platin-Finish oder mit gebürstetem Aluminium geben optisch wie haptisch etwas her. Interessant ist auch das Konzept des Gehäusedeckels. Er wird durch Magneten in Position gehalten und kann ohne Werkzeug abgenommen werden. Hier kann sich der Käufer zwischen Metall oder satiniertem Glas entscheiden.

iloux bietet in seinem Katalog viele edle Materialien an. Der Kunde kann auch eigene Farbmuster einreichen, die der Hersteller dann exakt umsetzt. Preislich sortiert iloux seine Kunden vor. Wer mehr als das Zwanzigfache im Vergleich zum "Schuhkarton" zahlen muss, gehört meist zu den betuchteren Klienten, denen Design sehr wichtig ist und die mit ihrem PC auch auffallen wollen.

Sechs Gehäuse-Grundformen gibt es bei iloux. Im Inneren findet ein Micro-ATX-Motherboard Platz. Ferner stehen zwei freie Slots für Grafikkarten zur Verfügung. Mit einem Konfigurator kann man sich seinen iloux one auch selbst im Internet zusammenstellen. Alternativ stehen für die Zusammenstellung der Design-Komponenten als auch bei der Wahl des Innenlebens die Kundenbetreuer des Herstellers zur Seite.

Preislich geht es beim Leergehäuse des iloux one ab 2.000 Euro los. Komplett-PCs mit anspruchsvoller Hardware-Bestückung vom Office-Gebrauch bis hin zum Server sind ab 2.745 Euro je nach Ausstattung erhältlich.

iloux auf der CeBIT 2010: Halle 17 Stand G64

iloux - Firmen-Info: iloux
Von Peter Meier, aktualisiert am: 2010-02-24T06:40:34+01:00
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Kommentare

5 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
Taurus

Generell finde ich, dass solche Produkte die einzige Möglichkeit sind, um bei den Asiaten gegenzuhalten. Bei Preise von 2000 bis 6000 Euro brauchst Du keine Masse verkaufen. Einzelstücke reichen da, weil die Marge entsprechend hoch ist. Anscheinend gibt es ja Käufer.

Palim

Wer sich eine Designer-Bude leisten kann, für den spielt der Preis sowieso keine Rolle. Wenn man sich sonst nichts zu sagen hat, dann ist diese Kiste vielleicht der Aufhänger für eine hochwichtige Fachsimpelei.

Oburi

Hier merkt man, dass der Designer sich etwas überlegt hat. Durch die Abflachung hinten wird verhindert, dass der PC in der Zusammenbau-Phase eventuell vom Tisch rollt oder Muttern ihn mit einem Schweizerkäse verwechselt. ^^

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