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Hardwarevoraussetzungen

Anwender, die Ultra-ATA/33 nutzen wollen, benötigen den passenden Chipsatz und Festplattencontroller. Von der Firma Intel unterstützen die Chipsätze TX, LX und BX diese Transferraten. Benutzt wird dafür der Festplatten-Controller-Chip Intel 82371.

Weniger verbreitet sind die Ultra-DMA-Chipsätze 558x und 559x von SiS oder die VIA Apollo VPX, VP2, VP3 und MVP3.

Für PC-Besitzer, die keinen der genannten Chipsätze besitzen, besteht auch die Möglichkeit, ein Upgrade auf Ultra-ATA/33 mit einer Add-On-Karte durchzuführen. Für 139 Mark vertreibt Eventus den Promise Ultra/33-Controller.

Microsofts untätiger Busmaster-Treiber

Microsoft liefert die letzte OEM-Version von Windows 95 (OSR2, Built 950b) mit einem eigenen Busmaster-Treiber aus. Auf Unverständnis stößt jedoch die Standardeinstellung. Nach Installation des Betriebssystems ist der DMA noch deaktiviert. Wie der sequentielle Lesetest (siehe Grafik) zeigt, fährt der E-IDE-Bus nur im PIO Mode 2 mit maximal 8,3 MByte pro Sekunde. Neben Performance-Einbußen muß auch eine sehr hohe CPU-Last in Kauf genommen werden. Zumindest ist eine Aktivierung des DMAs über die Systemeigenschaften möglich. Dort muß die entsprechende Festplatte ausgewählt werden und dann das DMA-Kästchen in »Einstellungen« angeklickt werden. Besitzer der alten Windows-95-Versionen (950 und 950a) können diesen Treiber leider nicht installieren, da er nicht auf der Microsoft-Homepage angeboten wird. Dafür kann von den nachfolgend beschriebenen Alternativen Gebrauch gemacht werden.

Kommentare

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Wurzelsepp

Genau in diesem Safe-Mode kannst Du in den Systemeinstellungen den Treiber rauskicken. Danach gleich den Standardtreiber auswählen und den Rechner neu booten.

smarty1971

Und wie bekommt man diesen Treiber wieder runter. Nach der Deinstallation bootet mein Rechner nur noch im Safe-Mode.

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