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OpenGL-Nachlese

HP Kayak XW FX6

Die Kayak XW mit der Grafikkarte Visualize Fx 6 kam leider nicht mehr rechtzeitig zum letzten großen OpenGL-Vergleichstest. Immerhin präsentiert sich die Workstation mit edler Technik, denn HP verbaut in dieser Maschine zwei Xeon/450-Prozessoren, denen in
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Für die Datenspeicherung kommen zwei Seagate-Cheetah-Festplatten mit jeweils 9,1 GByte Speicher zum Einsatz. In der Testkonfiguration sind diese zu einem Raid-System zusammengeschalten. dafür sorgt der Raid-Controller ARO-1130A von Adaptec. Die Erhöhung der Effizienz bei der Datenübertragung übernehmen auf diesem Controller 16 MByte Cache-Speicher. Abgerundet wird das System durch eine Fast-Ethernet-Karte und einem Soundchip, der sich onboard auf der Hauptplatine befindet.

Das Herzstück dieser OpenGL-Workstation ist die Grafikkarte. Im eingeschickten Testsystem befindet sich das HP-Flaggschiff, die Visualize Fx 6. Zur Auswahl stehen dem Kunden aber auch die billigeren Lösungen HP Visualize Fx 4 oder die Accelgalaxy von der Evans & Sutherland-Tochter Accelgraphics.

Hinter der HP-Eigenentwicklung steckt eine Grafikkarte, die gleich zwei Slots auf dem Motherboard belegt. Die Hauptkarte (18 MByte Framebuffer), die die Geometriebeschleunigung übernimmt, steckt im AGP-Slot, während die Rasterization-Karte (32 MByte Texturenspeicher) den PCI-Slot besetzt. Damit ist diese Lösung ähnlich der Intergraph-Technologie.

Im Performance-Vergleich zu anderen Highend-Karten, liegt die etwas kostspielige Grafiklösung gut im Rennen. Bei Animation- und Simulationsanwendungen ist sie sogar schneller als die Wildcat 4000. Abstriche müssen jedoch bei CAD-Anwendungen gemacht werden, da die Ergebnisse von 12,55 fps (MCAD40) und 3,50 fps (MCAD150) nur Mittelklasse sind.

Im großen und ganzen ist die Kayak XW Fx6 eine durchdachte Workstation, die auch durch Administrator-freundliche Utilities glänzt. HP gibt zwar einen Preis von 28 000 Mark an, Rabatte können bei Firmenkunden aber ausgehandelt werden.

Technische Daten
Prozessor 2 x Intel Xeon/450
Arbeitsspeicher 1 GByte
Festplatte 2 x Seagate Cheetah ST39102LW (Raid)
Grafikkarte HP Visualize Fx 6 (40 MByte)
Meßwerte (1024 x 768 Punkte, 32 Bit bei 85 Hz)
MCAD40 12,55 Frames pro Sekunde
MCAD150 3,50 Frames pro Sekunde
Animation 14,01 Frames pro Sekunde
Simulation 24,87 Frames pro Sekunde
Testurteil HP Kayak XW FX6 Note
Bewertung der Redaktion: 10 von 10 Punkten
Was uns gefällt Was uns nicht gefällt
  • hohe OpenGL-Beschleunigung für Animation und Simulation
  • Remote-LAN-Utilities
  • 75 Hz Refreshrate bei 1600 x 1200 Pixel
XW FX6 - Firmen-Info: HP
Von Oliver Schulze, aktualisiert am: 2009-12-14T12:27:41+01:00
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Kommentare

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
smarty1971

Die OpenGL-Karte tut es nicht allein. Man braucht halt auch ein gescheites Workstation-Motherboard und eine vernüftige CPU. Die Xeons lassen die Maschinen bei den SPEC-Benchmarks zumindest recht gut abschneiden. Die können dann den größeren L2-Cache voll ausspielen.

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen

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