Vorherige Seite Nächste Seite

Vergleich

20 Grafikkarten im Test

Die Unterstützung der neuesten Grafikchipsätze durch Windows 98 ist noch nicht ausgereift. Nur wenige Treiber entfalten bislang ihre volle Funktionalität.

Wer seine Grafikkarte bisher unter Windows 95 problemlos im Einsatz hatte, muß prinzipiell auch unter der 98er Version keine Schwierigkeiten befürchten. 19 von 20 im Labor getesteten Grafikkarten funktionierten entweder mit den in Windows 98 integrierten oder den 95er Treibern auf Anhieb problemlos. Zusätzliche Funktionalität wie beispielsweise die Nutzung des neuen Multiple-Display-Modus (mehrere Bildschirme an einem PC) oder die erweiterten Anzeigenschaften sind jedoch keine Selbstverständlichkeit.

Kritik gibt es seitens der Redaktion vor allem an der völlig ungenügenden Serienausstattung von Windows 98 hinsichtlich Grafiktreibern. Zwar findet man wie erwartet die Treiber, die bereits in Windows 95 enthalten sind, hinzugekommen sind jedoch nur wenige. So sucht man bespielsweise vergeblich nach Treibern für die weit verbreiteten Chips Permedia 2, Intel 740, Ticket-to-Ride, Rendition V2x00 oder Voodoo 2.

Chipsätze stehen im Vordergrund

Bei der Auswahl der Grafikkarten für diesen Test wurde großen Wert auf ein breites Spektrum von Chipsätzen gelegt. Denn viele Grafikkarten-Hersteller entwickeln keine eigenen Chips mehr, sondern verwenden die Produkte von darauf spezialisierten Firmen. Typische Vertreter einer solchen Philosophie sind Diamond Multimedia, Hercules, Elsa oder Creative Labs, die auf Riva 128, Permedia 2, Intel 740 oder Rendition V2x00 setzen. Wie die vergangenen Vergleiche bewiesen, unterscheiden sich die Performancewerte nur geringfügig. Auch die Treiber von Produkten mit gleichen Chipsätzen sind meistens austauschbar. So können Besitzer von Grafikkarten, die nicht in der Tabelle aufgeführt sind, Informationen über die Kompatibilität erhalten.

Kommentare

0 Meinungen im Forum Beitrag als erster kommentieren
0 Meinungen im Forum Beitrag als erster kommentieren

Anzeige