Schneller bitte
Garmin nüvi 1690 nüLink

Garmin hat sein nüvi 1690 gut auf Fingerbedienung über das Touchscreen abgestimmt. Die Symbole sind selbst für dickere Finger großzügig bemessen. Auch sonst versteht der Anwender die Menüführung auf Anhieb ohne ins Handbuch schauen zu müssen.
Der Rechenchip liefert recht schnell die Ergebnisse bei der Routenkalkulation, doch die Ankunftszeiten fallen unseres Erachtens etwas zu früh aus. Tageszeitabhängige Daten werden leider nicht einbezogen. Die Ansage ist auch bei lauten Fahrgeräuschen sehr gut zu verstehen. Manche Versuche, den Straßennamen richtig auszusprechen, gehen hin und wieder daneben und verursachen anfangs Schmunzeln beim Fahrer. Bei der Fahrt durch Innenstadtbereiche mit komplizierten Einbahnstraßenregelungen hätten wir uns eine höhere Genauigkeit gewünscht. Prinzipiell werden die Ansagen jedoch rechtzeitig ausgelöst.
Sehr gut sind die Auf- und Abfahrten für Autobahnen und Bundesstraßen dargestellt. Der Fahrspurassistent zeigt hin und wieder Ungereihmtheiten an. Werden bei einer kalkulierten Route die Live-Internet-Dienste über das Mobilfunknetz abgerufen, hinkt der Bildaufbau ein wenig hinterher.
Wer nach einem Jahr kostenloser Live-Dienstenutzung die Jahresgebühr von 79 Euro nicht entrichten will, kann mangels Funkmodul nicht auf TMC ausweichen.
| Testurteil Garmin nüvi 1690 nüLink | Note | ||
|---|---|---|---|
| Das Garmin nüvi 1690 bietet übersichtliche Karten und ist leicht zu bedienen. Die Internet-Zusatzdienste sind nur das erste Jahr kostenlos, danach fallen 79 Euro pro Jahr an. Bei komplexen Straßenführungen könnte die Reaktionsgeschwindigkeit schneller sein. Preisbereich: 290 - 399 € | Bewertung der Redaktion: 7 von 10 Punkten |
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| Was uns gefällt | Was uns nicht gefällt | ||
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Alle Produktbilder
- Wettervorhersagen gibt das nüvi 1690 nicht nur vom Abfahrtsorf sondern auch vom Ziel Preis.
- Abzweigungen und Auffahrten auf Straßen sind plastisch dargestellt und leicht verständlich.
- Das Touchscreen-Display lässt sich über den Finger steuern. Nicht im Bild: der Saugknopf für die Windschutzscheibe.
- Karten sind auf das Wesentliche minimiert und lenken nicht ab.
- Informationen vom Zielort gefällig? Uns gefallen beim Garmin 1690 die Ab- und Ankunftszeiten vom nächsten Flughafen. Auch Verspätungen von Verkehrsmitteln werden angezeigt.
- Mit ecoRoute errechnet Garmin aus der Geschwindigkeit und dem Benzinpreis die Kosten. Der Autofahrer wird bei benzinsparendem Fahren mit Punkten "belohnt".
- Das Gerät verbindet sich mit dem Internet über das Mobilfunknetz über die integrierte SIM-Karte. Googeln oder Informationen zum Standort sind kein Problem: Die nächste Pizzeria findet man bestimmt, solange man sich im Heimatland-Netz aufhält.
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100 € für ein einmaliges Kartenabo finde ich viel zu teuer.
Wie ist das, wenn ich im vereinigten Europa ins Funknetz-Ausland Österreich fahre? Muss ich dann Roaming-Gebühren bezahlen? Wenn ein Amerikaner von Los Angeles nach Las Vegas fährt, muss er das jedenfalls nicht, obwohl er vom Bundesstaat Kalifornien nach Nevada gewechselt ist.
Ich habe eine Internet-Flatrate auf meinem Smartphone. Da kann ich auch googeln oder mir Infos wie Zugverspätungen holen. Warum soll ich ab dem zweiten Jahr für den Krams bezahlen. Garmin soll mal schön an einem Firmware-Update arbeiten, um einmal die das Problem mit der abgehackten Sprache zu lösen.