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Kaum noch Platz: Mehr als 90% aller IP-Adressen weltweit vergeben

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  • [News] Kaum noch Platz: Mehr als 90% aller IP-Adressen weltweit vergeben

    IP-Adressen sind die Basis fĂŒr die Kommunikation im Internet, vergleichbar mit Postleitzahlen fĂŒr StĂ€dte. Doch die gehen langsam aus. Einen Plan B gibt es schon lĂ€nger, doch wurde er kaum beachtet.

    Kaum noch Platz: Mehr als 90% aller IP-Adressen weltweit vergeben

  • #2
    Und wie soll das bei Websites bitteschön funktionieren. Wird dann IPv4 irgendwann mal abgeschaltet? Wie weiß denn der DNS bei Angabe der URL z.B. http://www.spiegel.de, ob die darunterliegenden IP-Adresse kurzes IPv4 oder langes IPv6 ist?

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    • #3
      Hallo Denn1s,

      das ist relativ einfach zu erklÀren, denn der Domain Name Service (DNS) ist bereits umgestellt. Man fÀhrt bei der Namensauflösung mit IPv4 und IPv6 gleichzeitig, wobei IPv6 generell der Vorrang eingerÀumt wird.

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      • #4
        Was passiert, wenn laut Prognose im Jahr 2012 die IPv4-Adresse wirklich aufgebraucht sind?

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        • #5
          Wenn Du dann einen neuen Domain-Namen wie z.B. www.schnulli.de bei einem ISP beantragst, dann bekommst Du lediglich eine IPv6-Adresse fĂŒr www.schnulli.de zugewiesen, aber keine IPv4 mehr. Alle neuen Domains dĂŒrfen dann nur noch eingleisig mit IPv6 fahren, denn IPv4 ist dann voll.

          Übrigens, was ich vorhin vergessen hatte - rein technisch lĂ€uft das so ab:

          In der DNS-Datenbank wird
          • Eine IPv4-Adresse wird durch einen A Resource Record zugewiesen.
          • Eine IPv6-Adresse wird durch einen AAAA Resource Record zugewiesen.
          Zuletzt geÀndert von Peter Meier; 23.01.2010, 21:49.

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          • #6
            Ich habe noch einen alten Router von Arcor (jetzt Vodafone). Muss ich den dann wegschmeißen, weil der kann m.E. noch kein IPv6?

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            • #7
              Ohne zu wissen, wie Dein Router nach außen kommuniziert (denn ich kenne Baujahr und Modellbezeichnung nicht) - diese Angelegenheit ist wirklich heikel.

              Die gute Nachricht zuerst:
              Private und Firmennetzwerke, die hinter einem Router hĂ€ngen, dĂŒrfen auch nach 2012 wenig Probleme haben, denn die können weiterhin mit altem IPv4 untereinander ĂŒber die Switches sprechen. Der Router ĂŒbersetzt ja nur den Adressbereich vor außen in den Adressbereich von innen. Dabei ist natĂŒrlich eine Übersetzung von IPv6 außen --> IPv4 innen möglich.

              Die schlechte Nachricht am Schluss:
              Wenn der Router aufgrund alter Bauweise nicht mit IPv6 klarkommt, dann ist er auch nicht in der Lage, alle neuen Domains im "IPv6 only Modus" aufzulösen sondern wird Dir nur die alten Domains mit IPv4 liefern. Bei den neuen wirst Du die Webseiten nicht empfangen können (Emails auch nicht).
              Immerhin kosten die Router nicht viel. Mit weniger als 100 Euro bist Du bei einem Austausch dabei. Die ganze Technik hinter dem Router, beispielsweise die Switches oder Hubs, dĂŒrfen ja IPv4 (alt) bleiben.
              Von den Amis lernen, heißt verlieren lernen.

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