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Airbag für Online-Shopper

Paypal Käuferschutz für alle Einkäufe

Der Paypal-Käuferschutz erstreckte sich bislang nur auf Ebay-Einkäufe. Einige Kunden bekamen ein böses Erwachen, als sie mit Paypal auch bei anderen Online-Shops bestellten und die Ware nicht erhielten. Das soll sich jetzt ändern.
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Kunden lernen langsam, die Vorteile des Finanzdienstleiters Paypal zu schätzen. Bezahlt man damit, bekommt der Verkäufer in Echtzeit eine Mitteilung, dass die Zahlung bei ihm eingegangen ist. Damit kann er die Ware sofort versenden und muss nicht warten, bis die Überweisung bei ihm eingetrudelt ist. Der Kunde wiederum spart sich die Aufschläge, die bei Nachnahme entstehen würden. Paypal ist per se sicherer als klassische Online-Überweisungen oder Kreditkartenzahlungen, weil der Empfänger keine persönliche Daten wie Kontonummer und Bankleitzahl des Absenders erhält.

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Für Ebay-Einkäufe bietet Paypal schon seit längerem einen Käuferschutz. Kommt die bezahlte Ware beim Kunden nicht an, erhält er von Paypal garantiert und schnell das Geld zurück. Viele waren der Meinung, dass diese Regelung auch für andere Online-Shops gelte. Dem ist aber nicht so. Dieser kleine Unterschied sorgte bei den Betroffenen oft für Ärger, denn ein ein unbedarfter Kunde kann eine solche Diffenzierung wohl kaum verstehen.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Paypal haben 17 Prozent aller Onlinekäufer in Deutschland schon einmal die Erfahrung gemacht, mit Paypal im Voraus bezahlte Ware nicht erhalten zu haben. Der Anteil derjenigen, die letztendlich auf ihrem Geld sitzengeblieben sind, ist natürlich deutlich geringer, da es viele Gründe für den Nichterhalt geben kann, beispielsweise fehlende Verfügbarkeit oder Probleme beim Versand. Das Gros der betroffenen Käufer erhielt später das Geld direkt vom Händler zurück.

Positiv zu bewerten ist, dass Paypal den Käuferschutz auf alle Einkäufe weltweit ausweitet. Damit schafft der Dienst mehr Klarheit und Sicherheit unter den Anwendern. Wenn man fortan bei einem x-beliebigen Händler bestellt, kann man davon ausgehen, dass man immer sein Geld zurückbekommt, wenn die Ware nicht ankommt.

Bei Überweisungen und Kreditkartenzahlungen hat der Verbraucher natürlich auch Möglichkeiten, sein Geld zurückzufordern. Jedoch sind die Verfahrenswege deutlich komplizierter, denn der Nachweis gestaltet sich schwierig und Banken verlangen oft hohe Stornogebühren. Bei Bestellungen im Ausland oder bei unseriösen Händlern sind die Erfolgsaussichten zudem geringer. Für Paypal-Zahlungsabwicklungen braucht der Kunde sich diesen Aufwand nicht antun.

Paypal verlangt vom Kunden keine Gebühren bei einem Einkauf. Stattdessen holt sich der Dienstleister seine Gebühren vom Händler.

Paypal - Firmen-Info: Ebay
Von Bianca Eichinger, aktualisiert am: 2010-04-28T11:47:28+02:00
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Kommentare

5 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
AnnA

Es macht aber einen Unterschied ob Du die Ware nicht erhalten hast oder ob die Ware nicht so ist, wie Du sie erwartest. Bei Nichterhalt geht die Abwicklung einfach. Beim Zurücksenden entstehen Dir jedoch auch Versandgebühren. Wenn es dann beispielsweise ein Flachbild-Fernseher ist, sind die Portogebühren astronomisch hoch. Und Papierkram mit Paypal haste trotzdem...

gerrit13

Für Probleme gibt es auch Rechtsanwälte. Die nehmen einen auch den Verwaltungskram ab. Der RA holt sich seine Gebühren vom Beklagten. Ansonsten macht es die Rechtsschutzversicherung.

Adola2

Toll wenn Paypal ein Händlerkonto für mehrere Monate einfriert. Ist meinem Kumpel schon so gegangen. Da ging es nur um eine Beschwerde, dessen Problem sich geklärt hatte. Dann ist er aber an die ganzen anderen Zahlungseingänge auch nicht mehr herangekommen. Das hat ihn beinahe in den Ruin getrieben.

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