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Anteil von Blu-ray-Discs steigt rasant

Haben mechanisch drehende Scheiben eine Chance, obwohl Blu-ray die HD DVD verdängt hat? Nach dem Kampf um das Format steht die Disc als solche auf dem Prüfstand.
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Im Wettbewerb der digitalen Videos muss sich die anfassbare Scheibe der nicht greifbaren elektronischen Vertriebsform Internet stellen, wie es beispielsweise die Telekom mit T-Home vormacht. Dabei hatte die Blu-ray-Disc gerade einmal die kostspielige Verdrängungsschlacht mit der hochauflösenden HD DVD gewonnen.

Für Deutschland gibt es jetzt neue Zahlen vom Bundesverbandes Audiovisuelle Medien (BVV). Innerhalb der Scheibenwelt sind die Ergebnisse für das Blu-ray-Konsortium zufriedenstellend. So konnte das DVD-Nachfolgeformat im vergangenen Jahr beträchtlich zulegen. Während die DVD-Verkäufe um fünf Prozent mit 6,2 Millionen auf 106,5 Millionen Stück zulegten, hat sich der Absatz der verkauften Blu-ray Discs fast vervierfacht.

Der Umsatzanteil der Blu-ray-Disc wurde 2009 auf neun Prozent gesteigert. Für 2010 wird sogar mit 20 bis 25 Prozent Umsatzanteil gerechnet. Das geht jedoch nur über den Verkaufspreis. Der ist momentan noch deutlich teurer als eine DVD mit Standardauflösung.

Erfreulich ist der Preisverfall der Blu-ray-Schachteln. So purzelte der Durchschnittspreis 2009 laut BVV zufolge um fast ein Viertel auf 19,18 Euro. Bei Schnäppchenangeboten lagen die Preise im Retail Market teilweise unter 10 €. Doch auch die die Blu-ray-Abspielgeräte sind im vergangenen Jahr erheblich billiger geworden.

Doch eine Anmerkung zur alten DVD: sie schaffte 2009 noch einen Durchschnittspreis von 11,82 Euro.

Blu-ray - Firmen-Info: Blu-ray
Von Peter Meier, aktualisiert am: 2010-02-09T22:09:00+01:00
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