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OpenGL für CAD

Seit der OSR 2.0 gibt es auch für Windows 95 den Mini Client Driver (MCD) für OpenGL. Damit lassen sich zwar solche Anwendungen nutzen, jedoch nur per Software-Emulation. Windows NT ist hier sicherlich das performantere Betriebssystem.

Highend-Applikationen wie AVS Express oder Pro Engineer fordern echte OpenGL-Karten. Dafür kommen nur Permedia-2-basierende Boards und die Fire GL 4000 in Frage. Eine solche Funktionalität bieten die Permedia-2-Adapter Fire GL 1000 Pro (Diamond Multimedia), Dynamite 3D/GL (Hercules) und Winner 2000/Office (Elsa). Die OpenGL-Beschleunigung liegt bei diesen Karten um vier- bis fünffach höher als mit dem Standard-Microsoft-Treiber. Der Permedia-2-Chip wird in drei Versionen geliefert: 83 MHz, 90 MHz und 100 MHz. Vor dem Kauf sollte auf dieses Feature geachtet werden, da sich die Taktfrequenz auf die Performance auswirkt. Einziger Lieferant der 100-MHz-Version ist bislang Hercules. Die Preise für Permedia-2-Karten liegen zwischen 300 und 450 Mark.

Für Profis die Fire GL 4000

Für professionelle Anwender der Konstruktions- und Render-Softwarepakete Autocad, Microstation, Pro Engineer oder 3D Studio Max empfiehlt die Redaktion die Fire GL 4000 von Diamond Multimedia. Ausgestattet mit 15 MByte 3D-RAM und 16 MByte CD-RAM sprengt diese mit dem 3Dpro/2mp-Chip (Evans & Sutherland) bestückte Karte alle Rekorde. Die äußerst hohen Leistungswerte in diesem Bereich rechtfertigen auch den Preis von knapp 5000 Mark.

Kommentare

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smarty1971

Ich verstehe nicht ganz, dass 2D heute noch ein Problem sein soll

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