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Mechanik, Zubehör und Verarbeitung

Senkrecht eingebaute Festplatten findet sich in den PCs von Dell und Gateway 2000. Hier sollte beachtet werden, daß bei längerem Betrieb die Festplatten-Lager eher verschleißen können. Negativ fällt auch im Gateway-System auch der nur lose angebrachte Luftschacht für die Prozessorkühlung auf.

Der IC-WSA von Waibel besitzt eine etwas ungewöhnliche Kühlung für die Seagate Cheetah. Der zusätzliche Lüfter ist an einen schräg angebrachten Winkel angebracht (siehe Detailfoto) und sorgt so für einen effektiven Luftstrom entlang der Festplatte. Die Geräuschentwicklung der Cheetah und der Lüfter wird wirksam durch Korkmatten gedämpft, die auf den Innenseiten des Gehäuses angebracht sind. Der Waibel-PC ist der einzige Rechner, der mit einem solchen Feature aufwarten kann.

Treiber und Konfiguration

Unsauber konfiguriert zeigt sich der Gateway G6-333. Auf der Festplatte ist nur eine 2 GByte-Partition eingerichtet. Die restlichen 6 GByte sind nicht formatiert. Besonders unerfahrene User werden sich damit schwer tun. Ein weiterer Mangel: Der Treiber der mitgelieferten Intellimouse war nicht installiert. Die erweiterte Funktionalität des Rädchens kann so nicht genutzt werden.

Der Vectra VL von HP erreicht das Labor mit vorinstallierten NT Service Pack 1. Obwohl auf der Festplatte die Dateien des Service Packs 3 zur bereit liegen, wird man erst spät bemerken, daß bei einer Nachinstallation die Soft Power-Down-Funktionalität verschwindet.

Auch der Pyramid Valuestation VST 333/NT mußte noch auf die Beine geholfen werden. Eine NT-Version war zwar vorhanden, jedoch war diese nicht bootfähig.

Mit Vorsicht sind auch ältere BIOS-Versionen auf dem Intel Atlanta-Board zu genießen. Erst ab Version P05 vom 11.12.97 wird der Pentium II 333 MHz erkannt. Ältere Versionen melden beim Booten irrtümlicherweise einen Pentium Pro mit 300 MHz an. Das neueste Update für die Atlanta-Boards ist unter http://support.intel.com/suppor/motherboards/desktop/al440lx/ zu finden. Ein BIOS-Upgrade war entsprechend beim Vobis-Rechner erforderlich. Vobis hat jedoch bestätigt, daß der HS XD Professional V333 mit der neuen BIOS-Version ausgeliefert wird.

In puncto Treiber sind fast alle Systeme auf dem neuesten Stand. Alle Systeme mit UDMA-Schnittstelle werden mit den dazu notwendigen PIIX-Treibern geliefert. Bei Windows NT hinkt die Entwicklung der Grafikkartentreiber leider zu oft hinter denen der Windows 95-Treiben hinterher. Unter Windows 95 liegen die maximal möglichen Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen eines Grafikchips beziehungsweise RAMDACs deutlich über den Möglichkeiten des NT-Pendants.

Trotz dieser bekannten Tatsache ist die Redaktion überrascht, daß ein System wie zum Beispiel der FSE TSAT-P33 lediglich mit einer sehr frühen Version des Permedia-2-Treibers (4.00.1381.0201) für die Fire GL 1000 Pro ausgeliefert wird. Dieser brachte es bei 75 Hz und 16 Bit Farbtiefe nur auf 1152 x 864 Bildpunkte. Die neue Version 4.00.1381.0234 reizt den Chip optimal aus, daß heißt im Klartext 16 Bit Farbtiefe, 85 Hz Bildwiederholfrequenz und 1600 x 1200 Bildpunkte.

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