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Erste Charge ausverkauft

Apple iPad

Der Hype scheint in Amerika zu funktionieren. Apples Wundertablett "iPad" ist schon vor dem offiziellen Verkaufsstart vergriffen.
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Gelingen Steve Jobs mit dem iPad ähnliche Erfolge wie einst mit dem iPhone? Slates, zu deutsch "Schiefertafeln" trafen bislang auf wenig Begeisterung, denn rein technisch betrachtet handelt es sich hierbei um nichts anderes als funktionsreduzierter, tragbarer Computer.

Interessant wird ein solches Gerät erst mit dem angebotenen Content. Hier hat Apple mit dem iTunes Shop gute Voraussetzungen geschaffen. Wird dieser von den Verlagen akzeptiert und gibt es ein großes Angebot zu attraktiven Preisen, könnte man in der Tat einige Kunden gewinnen. Jobs hat in den USA zumindest eine persönliche Tour unternommen, um bei den Medienhäusern kräftig die Werbetrommel zu rühren.

Am 3. April 2010 soll es offiziell losgehen. Neben den Vorbestellungen werden einige Geräte auch in den Apple Stores landen. Lediglich diejenigen, die vor dem Store mit dem Schlafsack kampieren, werden noch eine Chance bekommen. Für den Rest der Interessenten heißt es: Warten, denn alle bestellten Geräte sind bereits vergriffen. Immerhin nicht so lange, so will Apple-Hoflieferant Foxconn die zweite Charge am 12. April ausliefern.

Die Messlatte heißt für Apple: Nach wie viel Tagen wir das millionste Gerät verkauft. Die Vorgabe mit dem iPhone liegt bei 74 Tagen. Nichstdestotrotz nützt deutschen Kunden der Hype um den iPad wenig. Hierzulande kommt das Gerät ohnehin erst Ende April in die Läden. In den Vereinigten Staaten kostet die Einsteigervariante mit 16 GByte Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (360 Euro). Das High-End-Modell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung schlägt mit 829 Dollar zu Buche.

Welche Partner sich Apple anschließen, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht genau spezifizieren. Ferner steht in Deutschland bereits ein Konkurrenzprodukt bereit. Das Berliner Unternehmen Neofonie hat das "WePad" entwickelt, dass technisch dem iPad kaum nachsteht. Bei den Schnittstellen ist es sogar deutlich besser bestückt. Neofonie hat bereits gezielt Zeitungs- und Zeitschriftenverlage angesprochen, darunter Axel Springer sowie weitere Verlagshäuser.

iPad - Firmen-Info: Apple
Von Thomas Posselt, aktualisiert am: 2010-03-28T23:36:13+02:00
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Kommentare

6 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
Lepus

Bei Büchern stehen die Chancen besser. Online-News brauche ich nicht zu kaufen, es sei denn, alle großen Verlage drehen gleichzeitig den Hahn ab.

Eddy92

Die Batterielaufzeit ist wegen dem Display auch beim iPad problematisch, da hat der Kindle Vorteile. Andererseits ist das Angebot für den Kindle hierzulande ziemlich beschissen, obwohl eine so große Firma wie Amazon dahintersteht. In den USA dagegen ist es ganz anders. Bin mal gespannt, ob Apple die deutschen Verlage überzeugen kann...

Maddin86

Mit den Büchern ist das so eine Sache. Der Apple iPad ist nicht bei direkten Sonnenlicht zu gebrauchen, weil er nur ein klassisches Display besitzt (bekannt aus dem Monitorbereich). Am Badesee oder im Park wirst Du mit dem iPad so einige Schwierigkeiten erleben. Das Gerät ist mE nur für den Inneneinsatz zu gebrauchen, also für Stubenhocker. Der Amazon Kindle geht auch draußen. Die Anzeige ist zwar nur schwarzweiß aber auch bei gleißendem Licht noch gut zu lesen.

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