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Kein Taktgefühl

A-Trend Speedy ATG3900A

169 Mark ist durchaus ein günstiges Angebot für eine Savage-3D-Karte mit 8 MByte SDRAM. Unter einem billigen Preis sollte jedoch nicht die Qualität leiden.

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Im Labor fiel die extreme Instabilität der Karte auf: Rechenintensive Spiele (Direct 3D) und OpenGL-Anwendungen können jedenfalls nicht zum Laufen gebracht werden, da immer wieder sporadische Abstürze auftreten. Ursache dafür sind weniger die Herstellertreiber, denn selbst mit den Referenztreibern von S3 zeigt die ATG3900A das gleiche schlechte Verhalten.

Meßwerte (1024 x 768 bei 85 Hz)
Business WS 99 20,5 (16 Bit, Win 98, 2D)
Highend WS 99 20,7 (32 Bit, NT 4.0, 2D)
3D Winbench 99 Absturz
Quake II Demo 1 Absturz
MCAD 40 (OpenGL) Absturz
Ungewöhnlich sind eher die unterschiedlichen Chip-Taktfrequenzen unter Windows 95/98 (100 MHz) und NT 4.0 (95 MHz), die zu einer hohen Hitzentwicklung auf dem Grafikchip führen. Im Labor lieferten die Graphics Winmarks und der Winstone erst nach dem Heruntertakten auf 90 MHz und dem Anbringen eines aktiven Lüfters brauchbare Ergebnisse für die 2D-Messungen. Normalerweise beträgt der Standardtakt für Chip und Speicher 100 MHz.

A-Trend gewährt für die Speedy ATG3900A 24 Monate Garantie.

Testurteil A-Trend Speedy ATG3900A Note
Bewertung der Redaktion: 2 von 10 Punkten
Was uns gefällt Was uns nicht gefällt
  • OpenGL-ICD für Windows 95/98 und NT 4.0
  • Videoausgang und DVD-Player
  • mitgelieferte Spiele-Demos als angebliche Vollversionen deklariert
  • Instabilitäten wegen zu hoher Taktfrequenz
Speedy ATG3900A - Firmen-Info: A-Trend
Von Peter Meier, aktualisiert am: 2009-12-04T20:58:51+01:00
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