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Grafik mit zwei Komponenten

Intergraph teilt den Geometriepfad und die Pixel-Rasterization auf zwei Karten auf, die dann über einen Bus kommunizieren. Auf der Rasterization-Engine befinden sich 7,5 Millionen Transistoren, auf dem Geometriechip sogar 9,5 Millionen. Zum Vergleich: Ein Pentium II besitzt 7,5 Millionen Transistoren.

Mit dieser Luxus-Bestückung rendert die Wildcat 4000 bis zu 6 Millionen schattierte Dreiecke pro Sekunde und maximal 90 Megapixels pro Sekunde – ein Feature, daß sich durch exzellente Ergebnissen in den Benchmarks wiederspiegelt.

Zusätzlich befindet sich auf der Wildcat 4000 ein Anschluß für eine Stereobrille. Somit ist eine echte 3D-Visualisierung von Modellen möglich. Trotz dieser positiven Eigenschaften sollte ein Punkt beim Kauf einer Wildcat-Workstation beachtet werden. Mit der jetzigen Speicherbestückung von 16 MByte Framebuffer und 64 MByte Texturenspeicher beträgt die maximale Auflösung 1280 x 1024 Bildpunkte. Erst mit der auf der Cebit vorgestellten 4100er-Version sollen höhere Auflösungen möglich sein. Die von Intergraph entwickelte »Parascale«-Architektur erlaubt zudem noch eine hohe Skalierbarkeit des Grafik-Subsystems. So können bis zu vier Karten parallel geschaltet werden, um die Performance zu steigern. Im Maximalausbau besitzt ein solches System 256 MByte Framebuffer und 1 GByte Texturenspeicher.

Performance par excellence

Nach den MCAD-Tests des Indy-3D-Benchmarks (Drahtgitter und Shading mit 40 000 und 150 000 Polygonen) steht der Sieger fest. Die Wildcat 4000, ob in der Intergraph- oder in der IBM-Workstation ist bis zu dreimal schneller als die Accelgalaxy (Platz 2). Bei den Simulations- und Animationstests bietet die Accelgalaxy jedoch Paroli. Hier ist der stärkste Konkurrent von Intergraph sogar einen kleinen Tick schneller.

Preisgestaltung und Service

Bei den Preisen unterscheiden sich die Workstations trotz der fast identischen Ausstattungsmerkmale gewaltig. Intergraph verlangt für eine mit zwei Xeon/450 bestückten TDZ 2000 GX1 circa 25 000 Mark. Mit einem Prozessor kostet die Workstation 3000 Mark weniger. Intergraph besitzt eine eigene Service-Abteilung, die ihre Kunden 12 Monate lang vor Ort betreut.

Testurteil 3Dlabs Wildcat 4000
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4000 - Firmen-Info: 3Dlabs
Von Oliver Schulze, aktualisiert am: 2009-12-14T22:22:00+01:00
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Kommentare

1 Meinungen im Forum Kommentar hinzufügen
smarty1971

Mein Chef hat sich jetzt die Wildcat 4000 geholt. Wirklich geil das Teil. Er macht zwar kaum was damit, aber er kann wenigstens damit angeben. Ich könnte sie aber eher gebrauchen.

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