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Wildcat-4000-Workstations von Intergraph und IBM

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Intergraphs Wildcat 4000 ist eindeutig der Gewinner dieses Tests. Mit Technologie vom feinsten stellt der Hersteller alle andere OpenGL-Karten in den Schatten.

Wer in puncto Performance keine Kompromisse eingehen will, ist mit der Intense 3D Wildcat 4000 bestens beraten. Intergraph verbaut diese Grafiktechnologie in seiner TDZ 2000 GX1. Gleichzeitig lizensiert Intergraph den Hersteller IBM. Dessen Workstation, die Intellistation Z Pro, nimmt als zweite Powermaschine an diesem Vergleichstest teil.

Aufgrund der Lizensierung sind beide Maschinen in der Ausstattung fast identisch. So setzen beide Hersteller das gleiche Intel-Mainboard, 512 MByte Arbeitsspeicher und den Xeon/450-Prozessor ein. Als Festplatten kommen die Seagate Cheetahs 9LP zum Einsatz. Diese besitzen 9,1 GByte Speicherkapazität und sind an einem Adaptec 2940U2W-SCSI-Controller angeschlossen. Durch die Verwendung des LVD-Protokolls (Low Voltage Differential) sind Übertragungsraten bis zu 80 MByte pro Sekunde über den SCSI-Bus möglich – genügend Reserven für spätere Upgrades. Zur Standardausstattung gehört bei beiden Maschinen ein Sound- und ein 100 MBit-Ethernet-Anschluß.

Kostenfaktor Xeon-Prozessor

In der Bestückung der Prozessoren bieten beide Hersteller unterschiedliche Konzepte an. Bei Intergraph kann zwischen einer Single- oder einer Dual-Xeon-Maschine gewählt werden. IBM hingegen verkauft sein Modell grundsätzlich nur mit zwei parallel arbeitenden Xeon-CPUs. Der Nutzen dieser Prozessoren bleibt umstritten, denn ein separater Labortest zeigt, daß ein Pentium II bei gleicher Taktfrequenz auf die gleichen Performance-Werte kommt. Ein Xeon-Prozessor besitzt die gleiche Core wie ein Pentium II, der einzige Unterschied ist der Cache, der hier mit voller Taktfrequenz läuft. OpenGL-Befehle für Geometrie und Rasterization werden hingegen komplett von den Grafikkarten berechnet. Intergraph ist dieser Zusammenhang bekannt, meint aber, daß die Wahl der Prozessoren auf Kundenwünsche zurückzuführen ist. Preislich hätte eine Pentium-II-Lösung hohe Kostenvorteile zu bieten.

Kommentare

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smarty1971

Mein Chef hat sich jetzt die Wildcat 4000 geholt. Wirklich geil das Teil. Er macht zwar kaum was damit, aber er kann wenigstens damit angeben. Ich könnte sie aber eher gebrauchen.

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