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Tech-Talk

Voodoo-2-Karten mit 3dfx-Grafikchips

Der 3D-Spezialist 3Dfx setzte mit seinen ersten Voodoo-Chip im Januar 1997 neue Maßstäbe im 3D-Bereich. Auch Voodoo 2 war den anderen immer ein Schritt voraus. Doch die Tage der Zusatzkarten sind gezählt.
3dfx logo

Als die meisten Chiphersteller noch mit der optimalen 2D-Beschleunigung zu kämpfen hatten, war die Implementierung von 3D-Funktionen auf einem Grafikchip eher von zweitrangiger Bedeutung. Entsprechend fiel natürlich die Performance aus.

Furore machte hingegen 3Dfx. Nach einem Flop, dem Voodoo Rush, ging 3Dfx einen neuen Weg: Die Hardware-Designer, ein Großteil hatte gerade Silicon Graphics verlassen, konzentrierten sich auf die Entwicklung eines reinen 3D-Chips, der nur zusammen mit herkömmlichen 2D-Karten betrieben werden konnte.

Das Konzept ging auf. Zwar mußten damals viele Spiele-Enthusiasten bis zu 500 Mark bezahlen, doch endlich war es möglich, auf PCs mit einer Qualität und Schnelligkeit zu spielen, wie man es nur von Sega- oder Nintendo-Spielekonsolen gewohnt war. Der Erfolg beruhte auch darin, daß gleichzeitig zur Markteinführung viele interessante Spieletitel angeboten wurden.

Voodoo – der erste

Die erste Version von Voodoo-Karten ist mit vier MByte EDO-RAM ausgestattet, zwei davon sind Texturenspeicher. Der 135-MHz-RAMDAC ist für die geringen Auflösungen (maximal 640 x 480 Bildpunkte) völlig ausreichend.

Die Redaktion testet die Monster 3D von Diamond Multimedia. Da die Standard-Auflösung auf 800 x 600 für die meisten Benchmarks festgesetzt ist, nimmt die Karte lediglich durch 3D-Winbench-Ergebnis von 514 Punkten an diesem Vergleichstest teil.

Der offiziell empfohlene Endkunden-Verkaufspreis wird von Diamond noch mit 199 Mark angegeben. Der Straßenpreis für Voodoo-Karten liegt bereits viel tiefer. Einiger Händler bieten diese Karten schon für 99 Mark an.

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